1.Damen – Sarah Henn als Trumpf

Am vergangenen Samstag wurde die ESG von den Spitzenreitern aus Griesheim empfangen. Zu Gast bei einem Gegner, der als Favorit gesetzt ist, macht es in vielen Dingen leicht.
Ohne Druck kann die Partie bestritten werden, für ein Team, welches aufsteigen möchte, wohl eine der größten Bedrohungen.
Genauso erlebten die Einheimischen und mitgereisten Fans die ersten Minuten der Partie. Griesheim war die Nervosität ins Gesicht geschrieben und die Damen aus Crumstadt/Goddelau wollten sich dem eigentlichen Spiel der Griesheimerinnen nicht unterwerfen. Das charakteristisch hohe Tempo ging die ESG nicht mit und erlaubte sich auch relativ wenige Fehler im Angriff. Wurde ein Ball verworfen oder landete bei den Gegnern in den Händen, wurde natürlich sofort der Tempogegenstoß eingeleitet. Sehr gut darauf vorbereitet, konnte Sarah Henn fast jedes Mal die pfeilschnelle Paola Vladimirov in Bedrängnis bringen, da auf Augenhöhe ein Abdrängen möglich wurde oder der Pass heraus gespielt werden konnte. Die Abwehr der ESG ließ leider häufig zu wünschen übrig, denn durch individuelle Stärke konnte Griesheim dann doch allzu oft abschließen. Nach 25 Minuten ließ dann endgültig die Konzentration nach, so dass sich die ESG zur Halbzeit einem 9:15-Rückstand gegenüber sah.
Keinesfalls gab sich die Mannschaft schon auf, im Gegenteil. Mit sehr viel Engagement und dem puren Willen, ließ die Truppe in der zweiten Hälfte der Partie noch weniger zu. Die meisten Tore wurden über Gegenstöße kassiert, nur wenig wurde spielerisch erreicht. Im Gegenzug klappten im Angriff der ESG nun auch die einstudierten Spielzüge und auch wenn der Rückstand nicht schmolz, so wurden die letzten 30Minuten mit nur 1-Tor Unterschied beendet. Über ein 15:10, 18:13 und 22:17 konnte der Rückstand konstant gehalten werden. Erst die letzten 5 Minuten brach das Spiel auf beiden Seiten zusammen und es wurde wild. Sehr viel Tempo, Erleichterung auf Griesheimer Seite und purer Spaß bei der ESG boten dem Zuschauer einen fulminanten Schlagabtausch, bei dem es in Gegenstößen von einer auf die andere Seite ging. Am Ende war die Niederlage berechtigt und kalkulierbar. Mit 28:21 wurde man auch widererwarten nicht abgeschlachtet, sondern lieferte ein ordentliches Match, bei dem Griesheim lange mit sich selbst haderte und die ESG das ein oder andere Mal für Aufsehen sorgte. Beste Spielerin auf Seiten der ESG: Sarah Henn, die es Paola schwer machte und im Angriff selbst durch individuelle Stärke glänzte, grade dann, wenn das Team den Kopf hängen ließ.
Es spielten:
Nadine Otto und Jacqueline Vogt im Tor,
Susi Jung (1), Susi Seibel, Tanja Litzinger (6), Janine und Melina Stein (je 1), Nina Strauch (1), Marlen Bolbach, Mariela Thalheim (8/4), Romina Best, Sina Bender, Sabrina Bergsträßer und Sarah Henn (3)

 

ESG 2 verpasst trotz guter Leistung die Überraschung – Seybel und Sturm treffsicher

HC VfL Heppenheim II — ESG Crumstadt-Goddelau II 32:29 (16:17)
Am letzten Sonntag spielte das Team von Coach Marco Voll bei der zweiten Mannschaft des HC VfL Heppenheim.
Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage beider Teams in der Tabelle rechnete sich die abstiegsbedrohte ESG aus einen oder sogar zwei Punkte entführen zu können. Ein Blick auf die letzten Begegnungen sollte diesen Optimismus eigentlich untermauern.

So holte die Zwoot in den Jahren 2009 bis 2014 gegen die Heppenheimer im Schnitt 1,5 Punkte pro Begegnung und war vor dieser Partie 5mal in Folge ungeschlagen im direkten Vergleich mit den „Vettelstädtern“.
Zu Beginn der Partie stand die Abwehr nicht ganz so sicher und so konnte sich die ESG erstmals beim Stand von 7:10 leicht absetzen. In dieser Phase sorgten die beiden Außen Christian Sturm und Dominik Roth als auch Moritz Seybel per Gegenstoß für einen leichten Vorteil auf Seiten der Gäste. Auch über den Kreis kam man in Folge immer besser zum Abschluss. Leon Williams und Andreas Kopanski verwandelten an dieser Stelle gewohnt sicher. Obwohl man wieder den Ausgleich hinnehmen musste kämpfte man, wie von Coach Voll vorgegeben, immer weiter und belohnte sich mit einer 16:17 Pausenführung. Nach der Pause ging man erneut mit drei Toren in Front und Volker Dahm konnte auf der Mitte das Spiel der ESG erfolgreich aufziehen und brachte Marcel Kraft und Robin Wührer das ein oder andere Mal in eine gute Abschlussposition, welche die beiden Halben auch gut zu nutzen wussten. Dahms gute Leistung wurde durch eine Manndeckung im letzten Spielabschnitt zusätzlich unterstrichen. Anschließend kam ein unerwarteter Bruch ins Spiel und Heppenheim kam vermehrt über die linke Angriffsseite zum erfolgreichen Torabschluss. In dieser Phase konnten Seybel und Sturm auf links bis kurz vor Schluss stets mit einem Torerfolg antworten und Frey im Tor hielt, was zu halten war. Doch leider vergab man in den letzten zwei Minuten einige Großchancen über die rechte Angriffsseite und Heppenheim zog auf drei Tore davon. Ein Unentschieden hätte sich die gut spielende und kämpfende ESG sicherlich verdient gehabt.
Am nächsten Sonntag um 16:00 Uhr empfängt die Zwoot die TG Eberstadt II in Goddelau zum absoluten Abstiegskracher.
Statistik:
Spielfilm: 2:2, 5:5, 7:10, 14:14, (16:17), 20:23, 25:25, 30:27, 30:29, 32:29
Tore für Crumstadt/Goddelau: Christian Sturm (8/2), Moritz Seybel (6/1), Volker Dahm und Marcel Kraft (je 3), Andreas Kopanski, Robin Wührer, Dominik Roth und Leon Williams (je 2) und Marcel Meusel (1)

 

1.Herren – Ohne Einstellung keine Punkte

Bei einem insgesamt schwachen Bezirksoberligaspiel ließen die Handballer der SG Crumstadt/Goddelau Spielfreude und Einstellung vermissen und verloren dadurch verdient gegen die SG Arheilgen mit 30:34 (12:17)
Trotz der schwachen Leistung verlief die erste Halbzeit lange ausgeglichen. Kurz vor der Pause konnte sich Arheilgen mit 5 Toren absetzen, was definitiv nicht am Gegner lag, sondern an dem schwachen Abwehrverhalten und Spielwitz der MSG. Grundlegende Dinge die man im Training einstudiert hatte und auch der angestrebte Tempohandball wurden einfach nicht umgesetzt.
Die zweite Halbzeit fing an wie die Erste aufgehört hatte. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe, dazu mangelhaftes Abwehrverhalten hielten die MSG davon ab das Spielgeschehen zu drehen. Erst ab Mitte der zweiten Halbzeit ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft, Konter wurden zielstrebig abgeschlossen und man verkürzte den Rückstand. Zum Zeitpunkt als man das Spiel hätte nochmal drehen können wurden erneut die Chancen ausgelassen und schließlich das Spiel verloren.
Diese Woche wird sich die Mannschaft zusammensetzen und diese Punkte ansprechen. Es wird sich nun zeigen, ob man Ziele neu definieren muss oder noch härter arbeiten muss, um das angestrebte Ziel zu erreichen.
Spielfilm: 0:1, 4:4, 6:8, 10:10, (12:17), 12:19, 16:20, 23:26, 23:29, 30:34.
ESG-Tore: Marc Voegele (9/3), Jan Voegele (5), Simon Meier (4), Nicklas Schwab (3), Björn Werkmann (3/1), Christian Pudel (2), Björn Friedrich (2), Robin Heyl, Patrick Hauptmann.

 

1.Damen – Pleite gegen Egelsbach

Am Samstag sollte der Grundstein für die kommenden Wochen gelegt werden. Vor heimischem Publikum empfing unsere Damenmannschaft die SG Egelsbach. Eine Mannschaft aus der direkten Tabellennachbarschaft und vorerst letzter Gegner auf Augenhöhe.
Für die folgenden Wochen, in denen unter anderem Griesheim, Langen und Gersprenztal die Gegner sind, wollte sich die Mannschaft einen Puffer aufbauen. Am Ende des Tages jedoch mussten sich alle Beteiligten eingestehen, dass diese Leistung dafür nicht gereicht hat.
Die erste Halbzeit verschliefen die Riedstädterinnen komplett. Von der ersten Minute an lief die ESG einem Rückstand hinterher, der schnell auf 5-Tore anwuchs. In der Defensive zu passiv und im Angriff nicht konsequent genug, wurde der Gegner nahezu eingeladen das Spiel zu gestalten. Nach Belieben wurde über den Kreis abgeschlossen, denn aus dem restlichen Kader kam nicht viel auf das Riedstädter Tor. Umso erfolgreicher suchten die Gegner das Anspiel auf den Kreis und zur Halbzeit stand man zu Recht abgeschlagen hinten. Mit einem 9:16, aus Sicht der ESG, ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel, lief die ESG mit neuem Torhüter auf und versuchte die Fehler aus der ersten Halbzeit zu korrigieren. So langsam kam die Mannschaft in Tritt und in der 40. Minute konnte sowohl der Angriff, als auch die Abwehr glänzen. Die Egelsbacherinnen schafften nur noch 9 Treffer in Halbzeit zwei zu landen, die ESG immerhin 11. Doch nach der schwachen ersten Phase der Partie, reichte das für einen Sieg bei Weitem nicht. Mit 22:25 musste sich die ESG geschlagen geben. Die Niederlage sitzt tief, aber letztlich bleibt einem nur, den Schock zu verarbeiten und nach vorn zu schauen. Wir gehen nicht mit dem gewünschten Polster in die anstehenden, schwierigen Partien. Das ist für uns jedoch noch lange kein Grund zu verzweifeln oder die Köpfe hängen zu lassen.

Für die ESG spielten:
Nadine Otto und Demet Özyurt im Tor,
Sarah Henn (1), Melina Stein (2), Sina Bender, Romina Best (1), Mariela Thalheim (10/5), Marlen Bolbach (1), Nina Strauch(2), Susi Jung, Susi Seibel, Janine Stein (3) und Tanja Litzinger (2)

 

Nach gutem Start geht ESG die Puste aus – Abstiegskampf in vollem Gange

ESG Crumstadt-Goddelau II — SKG Roßdorf II 29:34 (16:14)
Gegen die Gäste aus Roßdorf legte das an diesem Tag von Kapitän Volker Dahm betreute Team rasant los. Im Duell Spitzenteam gegen Abstiegskandidat (nach aktueller Punktelage) sahen die Zuschauer zunächst beide Mannschaften in vertauschten Rollen.
Die ESG legte mit 3:0 und 6:2 flott los, wohingegen die Gäste ihr Glück im Angriff noch nicht gefunden hatten. Bis zur Halbzeit spielte sich die SKG Tor um Tor heran und glich zwischenzeitlich zum 9:9 aus. Durch einige Wechsel brachte man auf Seiten der Gastgeber etwas frischen Wind ins Spiel und ging mit einer aufgrund der Anfangsphase verdienten 16:14-Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte hielt man die Partie bis zum 20:20 spannend und agierte auf Augenhöhe. Allerdings schwanden dann plötzlich die Kräfte und man merkte, dass die Last auf zu wenige Schultern verteilt war. Durch viele Gegenstöße erarbeitete sich der Gast ein verdientes 29:34. Spielerisch war der ESG an diesem Abend kein Vorwurf zu machen, es mangelte lediglich an Wechselalternativen. Auf Seiten der SKG standen bei Schlusspfiff zehn, bei der ESG allerdings nur sechs verschiedene Torschützen zu Buche.
So fährt man am nächsten Sonntag zu einem schwierigen Auswärtsspiel nach Heppenheim. Beim Tabellenvierten versucht das Team um 16.15 Uhr eine Überraschung zu schaffen und vielleicht unerwartet zwei Punkte mitnehmen zu können. Danach kommen die Spieltage der Wahrheit, wenn man gegen die ebenfalls schlecht in die Runde gestarteten Teams aus Eberstadt und Büttelborn spielen wird. Derzeit befindet man sich mit nur drei Pluspunkten auf dem drittletzten Rang. Es geht dieses Jahr somit wahrscheinlich nicht um einen frühzeitigen Klassenerhalt, sondern einzig und allein um die Tatsache bei der Endabrechnung nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen.
Statistik:
Spielfilm: 3:0, 6:2, 9:9, 12:11, (16:14), 20:20, 21:22, 21:27, 25:31, 29:34
Tore für Crumstadt/Goddelau: Dirk Schild (9/2), Christian Sturm (7), Marcel Kraft (5), Moritz Seybel und Dominik Roth (je 3) und Marcel Meusel (2)

 

Erster Sieg für die zweite Damenmannschaft

Am vergangenen Sonntag reiste man zum Auswärtsspiel zum Tabellennachbarn Bischofsheim. Die Gastgeberinnen konnten bislang noch keine positiven Punkte sammeln, während die ESG II durch das Unentschieden aus dem letzten Spiel gestärkt in die Partie ging.
Die erste Halbzeit gestaltete sich relativ ausgeglichen, zwar konnten die Gäste anfangs mit 4:1 in Führung gehen, doch der Vorsprung sollte nicht lange halten. Bischofsheim holte Tor um Tor auf, sodass sich im weiteren Verlauf keine Mannschaft absetzten konnte. Die ESG II tat sich in der Abwehr ungewohnt schwer, Bischofsheim kam durch einfaches eins-gegen-eins Spiel immer wieder zum Torerfolg. Crumstadt/Goddelau II hingegen tat sich etwas schwer im Angriff und wusste die, teilweise, großen Lücken nicht zu nutzen. Auch das nicht schnelle Rückzugsverhalten der Gegnerinnen wurde nicht clever ausgespielt. So stand es zur Halbzeit lediglich 10:9 aus Sicht der Gäste.

Die zweite Hälfte begann wie die Erste endete, absolut ausgeglichen. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und Crumstadt/Goddelau konnte sich auf 11:17 absetzen. Doch wer glaubte, der sichere Sieg schien schon eingefahren, der irrte. Es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten ein und Bischofsheim holte Tor um Tor auf. So wurde es am Ende nochmal richtig spannend, beim Stand von 18:19 waren die Gastgeberinnen dem Ausgleich sehr nah. Den längeren Atem hatte am Ende dann aber die ESG II, die in den letzten Minuten noch zwei Tore zum 21:18 Sieg erzielen. Ein phasenweise spannendes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe bescherte somit der Mannschaft um Trainer Mike Meusel den ersten Sieg der laufenden Runde.

Hervorzuheben ist Torhüterin Tina Köstling, die nach sehr langer Pause das erste Mal im Tor stand und für die Mannschaft ein großer Rückhalt war. Von den acht gegebenen Strafstößen für die Gegner fanden lediglich drei den Weg ins Tor.

Nach zwei Wochen Pause findet das nächste Spiel am 29.11.2014 um 16 Uhr beim Riednachbarn HSG Erfelden III statt. Es verspricht ein spannendes Derby zu werden. Die Mannschaft würde sich über Unterstützung freuen.

Aufstellung:
Mara Domanovsky (2), Sandra Gal (1), Francesca Gonzales, Linda Günl, Tina Höhenberger (1), Hannah König, Tina Kösling (Tor), Annika Lehmann, Viktoria Liebald (4), Jutta Löwer (3), Janina Opitz (9) und Barbara Wollmann (1)

 

ESG belohnt sich nicht für guten Auftritt – Schild mit starker Leistung

SKV Büttelborn — ESG Crumstadt-Goddelau II 37:33 (19:17)
Mit der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die favorisierten Gastgeber kassierte das Team von Coach Marco Voll leider die achte Niederlage in Folge gegen die SKV Büttelborn.
Ein mäßiger Start und ein Durchhänger gegen Mitte der ersten Halbzeit brachte Büttelborn die Führung zur Pause. In der ersten Hälfte bekam man den Wurfstarken Rückraum nicht so richtig in den Griff und wechselte von einer offensiven in eine defensive Deckungsformation. Durch einen guten Angriff erreichte man aber ein knappes 19:17 zur Pause. In Halbzeit zwei wurde das Team von einigen A-Jugendspielern ergänzt. Wie wertvoll dies war sieht man deutlich an den vier Treffern von Kreisläufer Leon Williams, der wieder eine gute Leistung zeigen konnte. Ein Lob verdiente sich auch Jacques Frey im Tor der ESG, welcher in der zweiten Halbzeit viele hochkarätige Chancen vereiteln konnte. Über das ganze Spiel bekam Büttelborn Rückraumspieler Dirk Schild nie wirklich unter Kontrolle und meist wurde dieser regelwidrig gebremst. Eine Aktion führte sogar zu einer roten Karte für die SKV-Abwehr. Trotz kämpferischen Einsatzes und einer zwischenzeitlichen Führung (30:31) wurden die Anstrengungen aber leider nicht belohnt. So wie im letzten Jahr verlor man das Spiel gegen die erste Mannschaft der SKV Büttelborn äußerst knapp.
Am Samstag, den 15.11. empfängt die „Zwoot“ die ebenfalls favorisierten Gäste aus Roßdorf. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in Crumstadt. Ziel ist auch hier eine Überraschung um wichtige Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können.
Statistik:
Spielfilm: 2:0, 5:5, 13:8, 16:13 (19:17), 24:22, 26:26, 30:31, 35:31, 37:33
Tore für Crumstadt/Goddelau: Dirk Schild (12), Christian Windeck (6), Marcel Kraft (5), Leon Williams, Christian Sturm (2/2) und Dominik Roth (2)

 

1.Herren – Wichtige Punkte bleiben in Crumscht!!

ESG Crumstadt/Goddelau I – HSG Weiterst./Braunsh./Worf. I 37:22
Die Vorzeichen vor dem Spiel waren nicht die besten. Zum einen verlor man noch in der Vorwoche deutlich in Erbach, zum anderen sollte der Trainingsbetrieb die Woche über ohne Trainer und mit wenig Personal ablaufen.
Auch am Samstag sollte sich daran nichts ändern, Trainer Mathias Perl und Björn Friedrich waren mit der Hessenauswahl unterwegs und so konnte man nicht komplett und mit einigen angeschlagen Spielern auflaufen.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Mannschaft an diesem Spieltag die Punkte in der eigenen Halle behalten wollte. In der Abwehr wurde größtenteils konzentriert gearbeitet und im Tor zeichnete sich schon früh ab, dass an diesem Tag Tim Dornbusch nur schwer zu bezwingen sein sollte. Unter anderem parierte er alle vier Strafwürfe der Gegner. Somit konnte Marco Voll seine volle Konzentration auf seinen Vertretungsdienst als Coach legen.
Bei Ballgewinn wurde schnellst möglich auf Angriff umgeschaltet, so dass sich die ESG schnell eine kleines Torpolster heraus werfen konnte. Die Weiterstädter konnten bis zum Stand von 6:5 mithalten. Gründe dafür waren, dass man den Rückraumschützen zu viel Raum ließ oder in der Absprache mit dem Kreisläufer patzte. Gestützt auf eine sich steigernde Abwehr folgte ein 7:1-Sturmlauf der Hausherren, zum zwischenzeitlichen 13:6. In dieser Phase schwächten sich die Gäste durch eine direkte rote Karte zusätzlich, als Max Bopp rüde beim freien Wurf gefoult wurde. Bis zur Halbzeit beim Stand von 20:12 wurde der Vorsprung, bis auf kleinere Unkonzentriertheiten direkt vor der Pause, sicher verwaltet. In der ersten Hälfte konnte vor allem Patrick Hauptmann mit schönen Einzelaktionen überzeugen und alle sein Tore (6) erzielen.
Auch in der zweiten Halbzeit begann man sehr konzentriert und musste in den ersten neun Minuten lediglich einen Gegentreffer hinnehmen (26:13). In der zweiten Hälfte ließ man nichts mehr anbrennen, so das Moritz Seybel zu seinem ersten Einsatz bei der ersten Mannschaft kommen konnte. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sich vor allem Marc und Jan Vögele sowie Nicklas Schwab und Patrick Hauptmann abheben, die zusammen 31 der 37 Tore erzielten.
Ein Dankeschön auch an Volker Seybel, der kurzfristig als Mannschaftsverantwortlicher zur Verfügung stand und die Mannschaft an der Seitenlinie unterstützte.

Genug des Lobes, nun gilt es wieder den Reset-Schalter zu drücken und sich auf das Derby gegen Erfelden vorzubereiten. Um den Anschluss ans obere Mittelfeld herzustellen muss die ESG unbedingt punkten. Über zahlreiche Unterstützung durch die Fans würde sich die Mannschaft freuen.

Es spielten und trafen: Tim Dornbusch (im Tor), Patrick Schuld, Moritz Seybel, Christian Pudel und Dirk Schild je 1, Max Bopp 2, Jan Vögele 5, Patrick Hauptmann 6, Nicklas Schwab 10, Marc Vögele 10/5

 

1.Damen – Zwei Punkte aus der Opelstadt

TUS Rüsselsheim – ESG 1 22:28
Nach dem fulminanten Derbysieg, aus der vergangenen Woche, galt es gegen die TuS Rüsselsheim nachzulegen. Am Sonntag gastierte die Mannschaft allerdings auswärts, Rüsselsheim mit dem Rücken zur Wand also mit dem Heimvorteil.
Die Halle war erstaunlich relativ wenig besucht. Für Rüsselsheimer Verhältnisse daher eine eher ruhige Atmosphäre. Und auch verhalten begann die Partie. Beide Mannschaften brauchten einige Minuten, in einer kalten Halle, in ihr gewohntes Spiel zu finden. Doch danach folgte ein munterer Schlagabtausch, geprägt von vielen technischen Fehlern. Auf beiden Seiten wurden reihenweise Chancen vergeben, durch unsaubere Pässe oder Ungenauigkeit im Abschluss. Die ESG geriet Mitte der ersten Halbzeit in einen Rückstand, konnte diesen bis zur Halbzeit allerdings revidieren. In die Pause ging es mit einem 12:12, aus beider Sicht absolut in Ordnung.
Der zweite Teil der Begegnung hatte dann schon einen anderen Charakter. Auch wenn sich die ESG in der Abwehr weiter schwer tat, so konnte man im Angriff deutlich mehr Zeichen setzen. Nach wenigen Minuten hatte man sich einen komfortablen 14:17 Vorsprung erarbeitet, den die Opelstädterinnen nicht mehr egalisieren konnten. Über ein 17:21, 20:23, 21:25, spielten wir bis zum 22:28 Endstand der Partie.
Erneut beste Werferin war Mariela Thalheim, dichte gefolgt von Susi Jung und Nina Strauch unserer 7m-Schützin der Extraklasse. Für Susi ein besonderer Sieg, er wurde ihr als Geburtstagsgeschenk gewidmet!
Damit haben wir unsere Ambitionen auf den Klassenerhalt untermauert und liegen mit 6:6 Punkten, nach 6 Spieltagen, im unteren Mittelfeld. Wir können absolut zufrieden sein und uns konzentriert auf die nächste Herausforderung, die SG Egelsbach, vorbereiten.

Es spielten:
Nadine Otto und Jacqueline Vogt im Tor,
Romina Best (1), Nina Strauch (7/4), Sina Bender, Tanja Litzinger (1), Susi Jung (5), Janine Stein, Sarah Henn (1), Melina Stein (2), Susi Seibel (1), Sabrina Bergsträßer, Mariela Thalheim (9/2) und Marlen Bolbach (1)

 

1.Damen – Derbysieg in Goddelau!

ESG – FSG Biblis/Gernsheim
Wer sich am Samstag um 19:30 Uhr in Goddlau die Partie der Damen BOL angeschaut hatte, bekam ein tolles Spiel geboten. Mehr Spannung und Derbycharakter ist einfach nicht möglich.
Als Heimmannschaft wollte die ESG auf keinen Fall Punkte abgeben und erwischte auch gleich den besseren Start in die Partie.
In den ersten 10 Minuten verschaffte sich die Mannschaft über eine solide Abwehr und einen druckvollen Angriff den Respekt der Gegner. Nachdem die ESG über ein 2:0 auf 5:2 bis zum 8:3 einen ersten 5-Torevorsprung erspielt hatte, nahm der Trainer der FSG das Team Timeout.
Wenn die Zuschauer nun dachten, die Partie wäre schon entschieden, so haben sie sich gewaltig geirrt. Biblis konnte, bedingt durch Fehler in der Abwehr der ESG, Tor um Tor aufholen. Bis zur Halbzeit hatte die Spielgemeinschaft ausgeglichen. Mit einem 15:15 ging es in die Kabine.
Nach der Halbzeit lief erstmal gar nichts zusammen. Zwar konnte die ESG den ersten Treffer landen, doch setzte die FSG das Zeichen. Mit vielen technischen Fehlern machte man es dem Gegner zu leicht und über ein 16:18 erarbeiteten sich die Gegner einen 16:21 Vorsprung. Üblicherweise lässt die ESG den Kopf hängen und ergibt sich zu schnell dem Schicksal, doch nicht am Samstagabend. Ein Ruck ging durch die Mannschaft und mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung kam man erneut ran. Nach dem 17:21 verkürzte die ESG auf 20:23 und in der 55. Minute auf 25:26. Die letzten 5 Minuten konnte dann Biblis nichts mehr entgegen setzen. Nach dem Ausgleich konnten zwei weitere Tore erzielt werden. Damit war die Partie noch nicht entschieden, denn Biblis verkürzte zum 28:27. In der letzten Spielminute konnte die ESG dann noch mit einem 7m das Spiel entscheiden. Endstand nach 60 spannenden Minuten 29:28 für die ESG!
Es spielten:
Jacqueline Vogt und Demet Özyurt im Tor,
Vanessa Avemarie (2), Sarah Henn (2), Sabrina Bergsträßer (3), Melina Stein (1), Sina Bender, Mariela Thalheim (7/4), Marlen Bolbach (3), Nina Strauch (5/2), Janine Stein, Tanja Litzinger (3), Susi Seibel und Susi Jung (3)