Zwoot kämpft und dreht das Spiel – Seybel krönt Leistung mit entscheidendem Tor

HSG Ried Handball — ESG Crumstadt-Goddelau II 27:28 (15:12)
Vor Anpfiff der Partie lagen beide Teams in der Tabelle nur wenige Punkte auseinander und somit erwartete man einen heißen Fight in der Hofheimer Sporthalle.
Drehten im Hinspiel die Handballer aus Bobstadt, Hofheim und Bürstadt gegen Ende auf und egalisierten mit dem Schlusspfiff einen 5 Tore-Rückstand waren es diesmal die Männer der ESG, welche durch diese kämpferische Leistung das Spiel kippen konnten. Aber nun der Reihe nach…
Die erste von lediglich zwei Führungen erspielte sich das Team von Trainer Marco Voll beim Stande von 1:0. Ab da an waren fast ausschließlich die Ried Handballer am Drücker und konnten durch ihren gut aufgelegten rechten Rückraumspieler viele leichte Tore erzielen. Auch schafften es die Männer in Bordeaux rot nicht, den gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Im Angriff agierte man oft zu harmlos und rannte sich über die Mitte spielend häufig fest. Bis zur Halbzeit lief man einem knappen Rückstand hinterher und beide Teams verabschiedeten sich mit 15:12 in die Halbzeitpause
In Hälfte zwei wurde das Team von Kapitän Volker Dahm durch Moritz Seybel, Janik Scholtz und Andreas Krasusky ergänzt, welche im letzten Drittel ins Spiel entscheidend eingreifen sollten. Vor allem Andreas Krasusky war ein Garant für die Wende in diesem Spiel. Die HSG lag souverän mit 24:18 in Front und fast keiner in der Halle glaubte mehr an ein Comeback der Riedstädter. In dieser Phase leistete sich allerdings ein Spieler der Gastgeber ein brutales Foul an A-Jugendspieler Moritz Seybel, welches zu Recht mit einer klaren roten Karte bestraft wurde. Durch diese Aktion schwächte sich der Gastgeber und die ESG hatte „Lunte gerochen“. Tor um Tor holte man gegen die nun verunsichert spielenden Gastgeber auf. In dieser Endphase zeigte Moritz Seybel nicht nur aufgrund seiner beiden Treffer eine erneut gute Leistung. In der Deckung stand die ESG jetzt deutlich besser. Wenn ein Ball das Tor erreichte, entschärfte Andreas diesen fast ausnahmslos sicher. Beim Stand von 27:27 kam Dirk Schild frei zum Abschluss und hätte schon hier das Spiel drehen können. Leider klatschte das Runde zweimal ans Eckige. So musste die ESG noch einmal zittern, erkämpfte sich aber in den letzten 15 Sekunden erneut die Kirsche und Moritz traf zum umjubelten und nicht mehr für möglich gehaltenen 27:28 Siegtreffer. Herauszuheben sind die Leistungen von Dirk Schild mit 12 Treffern, Christian Windeck mit 6 Toren und der spielentscheidende Einsatz unserer Nachwuchskräfte.
Fazit & Ausblick:
Ein richtungsweisender Sieg, welcher vorerst den neunten Platz sichert. Allerdings kann die Zwoot nur den Anschluss an das Mittelfeld halten, sofern am kommenden Wochenende ebenfalls ein Sieg eingefahren wird. Weiter geht es am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr in der Goddelauer Sporthalle gegen die ESG Nauheim-Königstädten. Erneut ein Vier-Punkte Spiel für die ESG. Da auch weitere Teams im Tabellenkeller punkten konnten, bleibt der Blick weiterhin nach unten gerichtet.

Tore für Crumstadt/Goddelau: Dirk Schild (12/4), Christian Windeck (6), Christian Sturm (2/2), Pascal Kraft, Moritz Seybel und Volker Dahm (je 2), Andreas Kopanski (1)

Spielfilm: 0:1, 3:3, 6:3, 11:7, (15:12), 17:12, 24:18, 26:22, 27:27, 27:28

 

1.Damen – Trefferquote miserabel

Am Samstag empfing die Damenmannschaft der ESG
Crumstadt/Goddelau den Nachbarn aus Büttelborn. In der Hinrunde konnte die ESG zwei Punkte sichern und den Tabellen 6. Patzierten
bezwingen.
Natürlich wollte die Mannschaft auch in der Rückrunde zu solch einem schwierigen Gegner werden.
Das Spiel wurde in den ersten 15 Minuten von Büttelborn dominiert. Um das Spiel zu drehen, wurde die Abwehr der ESG von Trainer Seiberth umgestellt. Lischka wurde in Manndeckung genommen und dadurch konnte Stabilität in die Defensive gebracht werden. Der Angriff der ESG konnte immer wieder Lücken reißen und die Spieler frei zum Wurf kommen. Doch schon in der ersten Halbzeit zeigte sich die schlechte Ausbeute. Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften 10:13 aus Sicht der ESG.
Nach der Pause konnte die ESG den Rückstand aufholen. Trainer Seiberth wechselte den Torhüter und setze sonst auf die bewährten Methoden. Die Abwehr knüpfte an die Leistungen aus der ersten Halbzeit an und auch der Angriff setzte sich gegen die FSG immer wieder erfolgreich durch. Die ESG war klar das bessere Team, konnte sich aber nicht in Führung bringen. Zu viele Chancen blieben ungenutzt, von 7 Strafwürfen konnte lediglich Einer eingenetzt werden. Erst in der 55 Minute konnte die ESG in Führung gehen, mit 21:20. Doch die FSG erzielte im folgenden Angriff den Ausgleich und konnte diesen bis zum Abpfiff verteidigen. Mit 21:21 endete die Partie und beide Mannschaften verließen unzufrieden, über nur einen Punkt, die Halle.

Für die ESG spielten:
Nadine Otto und Melina Blum im Tor,
Tanja Litzinger (5), Vanessa Avemarie (4), Susi Jung, Romina Best (je 3), Nina Strauch (2), Sina Bender, Janine Stein, Suzi Seibel, Sara Henn (je 1), Hanna König und Jani Opitz

 

Damen II – Rabenschwarzer Tag

Am Samstag, 21.2.2015, war die FSG Büttelborn II aK zu Gast in der Fritz-Strauch-Halle. Das Hinspiel schon eine Partie Not gegen Elend, die die ESG II mit 9:11 verloren hatte, galt es für dieses Spiel einiges gut zu machen und an die Leistungen der letzten Begegnungen anzuknüpfen.
Wie es bei aK-Mannschaften so ist, weiß man nie, wer aufläuft und so stand mit dem Gegner auch eine veränderte Mannschaft auf dem Feld, die durch 4 Spielerinnen, die anschließend noch in der ersten Mannschaft gespielt haben, ergänzt wurde. Dies soll aber nicht als Entschuldigung gelten, für das, was ich im Laufe der Partie abspielte.

Crumstadt/Goddelau II kam von Anfang an nicht richtig ins Spiel. Zu viele technische Fehler prägten das Spiel, die Abschlüsse aufs Tor zu harmlos und unplatziert. Es war kein Durchkommen gegen eine sehr gut aufgelegte Büttelborner Hinterfrau. Aber auch Büttelborn tat sich gegen die solide stehende Abwehr der Gastgeberinnen anfangs nicht leicht. Nach 5 Minuten stand es immer noch 0:0 und Erinnerungen aus dem Hinspiel wurden wach. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie und im Verlauf das Spiel dachte man, der Knoten der ESG II sei geplatzt als eine 5:2 Führung herausgespielt werden konnte. Doch leider weit gefehlt. Büttelborn II drehte das Spiel und ging zur Halbzeit mit 8:6 in Führung.

Zur zweiten Halbzeit sind nicht viele Worte nötig. Hierzu können Berichte der vergangenen Spiele gelesen werden. Es sollte nichts mehr funktionieren für die Gastgeberinnen. Kein Durchkommen im Angriff, viel zu viele technische Fehler und auch die Abwehr konnte ihre Leistung nicht abrufen. So wurde es Büttelborn zu leicht gemacht, die nun nach Belieben trafen. So endete die Partie mit einer bitteren 9:18 Niederlage.

Aufstellung:
Melina Blum (Tor), Mara Domanowski, Sabine Dörr, Sandra Gal, Francesca Gonzales, Linda Günl (1), Hannah König, Annika Lehmann (2), Viktoria Liebald, Jessica Matern, Janina Opitz (6) und Barbara Wollmann

 

1.Damen – Wenig glanzvoll

TUS Zwingenberg – ESG
Am Samstag reiste die Damenmannschaft der ESG Crumstadt/Goddelau an die Bergstraße. Nach dem gelungen Start in 2015, wartete nun ein Gegner der Tabellenspitze auf uns. Zu Saisonbeginn hatten die Bergsträßerinnen ihre Probleme mit unserer Abwehr und taten sich schwer im Ried zu gewinnen.
Ebenso wollten wir uns am Wochenende präsentieren, was gründlich misslang.
Bescheiden startete die ESG und sah sich überraschend schnell einem 6-Tore Rückstand gegenüber. Die Deckung zeigte Schwächen, zu wenig körperliche Präsenz und fehlende Abstimmung untereinander, rissen Lücken. Die TUS nutze gnadenlos ihre Chancen und dominierte die Partie.
Im Angriff wurden viele Bälle verschenkt. Viele Spieler wurden überworfen, technische Fehler ermöglichten leichte Gegentreffer und zur Halbzeit stand es, wenig erfreulich, 5:10 aus Sicht der ESG.
Gefangen hatte sich die Mannschaft zum Auftakt der zweiten Phase der Partie. Auf beiden Seiten vielen gleich viele Tore und es hatte den Anschein, dass die Niederlage noch abzuwenden sei. Leider konnten die Gäste nur kurz hoffen, denn in der 45. Minute drehte Zwingenberg auf. Mit sichtlicher Mühe hielt die ESG dagegen, musste sich aber letztlich geschlagen geben. Mit einem erneuten 5-Tore Lauf entschied sich die Partie zu Gunsten der Bergsträßerinnen. Es waren zu viele Schwächen in der Aufbauphase des Angriffs, die Abwehr nicht energisch genug. Technische Fehler prägten das Spiel der ESG und überhastet versuchte das Team den Ball nach vorn zu tragen. Schade dass nur gelegentlich aufblitzte, wozu die ESG im Vollbesitz ihrer Fähigkeiten in der Lage ist. Denn jeder druckvolle Angriff und sauber gespielte Pässe brachten eine Spielerin in optimale Wurfposition. Um gegen die Spitzenmannschaften zu bestehen reicht es nur, wenn alles zusammen läuft und jede Spielerin ihr Potential abrufen kann. Das war am Samstag nicht der Fall. Nach 60 Minuten fuhr die ESG mit einer 17:27 Niederlage nach Hause. Das spielfreie Faschingswochenende muss die Mannschaft nun nutzen um abzuschalten und neue Kraft zu sammeln.

Es spielten:
Nadine Otto und Melina Blum im Tor,
Tanja Litzinger, Susi Jung (1), Mariela Thalheim (6/2), Romina Best (1), Nina Strauch (5/1), Sina Bender, Susi Seibel (1), Sarah Henn (1), Janine Stein (2) und Nicole Friedrich

 

Sieg gegen ungeschlagenen Spitzenreiter – Williams, Frey und Seybel trumpfen auf

ESG Crumstadt/Goddelau II — HSG Dornh./Groß-Gerau 24:21 (14:12)
Vor Anpfiff der Partie gegen den Tabellenersten sprach nicht viel für die auf dem zehnten Rang stehende Mannschaft von Trainer Marco Voll. Einige Ausfälle und Absagen, sowie ein anstrengendes Fastnachtswochenende waren keine guten Vorzeichen für dieses schwierige Duell. Allerdings hatte die Sieben von Kapitän Volker Dahm auch nicht wirklich etwas zu verlieren. So ging man motiviert, aber zu Beginn etwas nervös in die Begegnung.
In den ersten Minuten legte der Gast schnell eine 1:4 Führung hin, dachte aber anscheinend viel zu früh an diesem Tag leichtes Spiel gegen die Voll Sieben zu haben. Mit einigen guten Kombinationen und aus einer stabilen 5:1 Deckung heraus drehte man den Spieß in kürzester Zeit um und ging mit 5:4 erstmals in Front. In der ersten Hälfte waren es Moritz Seybel, Marcel Kraft und Christian Sturm welche die Akzente setzen konnten. Die gut herausgespielten Einschussmöglichkeiten verwerteten die Halbespieler selbst oder man kam per Siebenmeter zum Erfolg. Seybel und Kraft schafften immer wieder Räume und konnten sich im 1:1 durchsetzen. Auch konnte man in der ersten Hälfte den ein oder anderen Konter fahren. Bis zur Pause erspielte sich die „Zwoot“ ein Übergewicht, was in einer 14:12 Pausenführung mündete, welche von Sturm mit dem Pausenpfiff per Stemmwurf aus der Distanz erzielt wurde.
In der zweiten Hälfte sahen sich die Männer in Bordeauxrot einer kämpferisch auftretenden HSG gegenüber. Man konnte zwar anfänglich vorlegen, musste danach aber aufgrund des Kräfteverschleiß´ wieder etwas zurückstecken. So kam die immer wieder anrennende HSG kurz vor Schluss zum verdienten 20:20 Ausgleich. Gerade über den Rückraum oder Rechtsaußen waren die Gäste in dieser Phase erfolgreich. Nun zeigte aber nicht wie zu erwarten der Gastgeber, sondern der Gast Nerven. Was sonst stets unserer Sieben anzukreiden ist, passierte nun unerwartet auf der anderen Seite. So scheiterte Dornheim/Groß-Gerau gegen Ende immer häufiger am glänzend aufgelegten Jacques Frey im Tor der ESG. Eine sehr starke Leistung des Keepers über 60 Minuten mit dem Höhepunkt in den letzten Zügen der Partie. Im Angriff kam man über den in der zweiten Hälfte gut aufgelegten Volker Dahm zu wichtigen Torerfolgen bzw. guten Kreisanspielen. Eine sehr gute Leistung des Teams, welches nun den neunten Tabellenplatz erobern konnte. Hervorzuheben sind an dieser Stelle noch einmal die A-Jugendspieler Moritz Seybel und Leon Williams, welche eine äußerst gute Leistung boten.
Ausblick:
Nach der Fastnachtspause am kommenden Wochenende geht es für die Zwoot weiter mit einem Auswärtsspiel gegen den Tabellenachten, die HSG Ried. Im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem Remis. Weiterhin kämpft die Mannschaft der ESG noch um den Klassenerhalt bei fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Spielfilm: 1:1, 1:4, 5:4, 9:8, 13:10, 13:12, (14:12), 16:12, 20:17, 20:20, 22:21, 24:21
Tore für Crumstadt/Goddelau: Christian Sturm (6/3), Leon Williams und Moritz Seybel (je 5), Marcel Kraft (4), Volker Dahm (2), Marcel Meusel und Dominik Roth (je 1)

 

Damen II – Sensation verpasst

Am vergangenen Sonntag gastierte die Reserve aus Goddelau bei der SG Arheilgen, dem derzeitigen Tabellenzweiten. Mit nur drei Auswechslern gegen eine junge, schnelle Gruppe sollte es nicht leicht werden.
Doch Crumstadt/Goddelau II zeigte eine sehr gute erste Halbzeit. Von der vermeintlichen Überlegenheit der Gastgeberinnen war wenig zu spüren. Zwar tat sich die ESG II in der Abwehr etwas schwer, doch nach der richtige Absprache, brachte sie die Arheilger ein ums andere Mal zur Verzweiflung und Würfe von 10/11 Metern waren eine leichte Aufgabe für die Gäste. Und sollten die Bälle doch mal aufs Tor kommen, stand mit Torfrau Melina eine Wand im Tor. Sie brauchte die Gegner schier zum verzweifeln und zeigte sehr gute Paraden und 5 gehaltene Strafwürfe. Auch im Angriff sollte an diesem Tag mehr gelingen und jede Spieler ging beherzt zur Sache. So konnte kurz vor der Halbzeit eine 7:10 Führung herausgespielt werden. Die Gastgeberinnen wurden immer unruhiger und auch die Bank hatte sich zeitweise nicht unter Kontrolle und konnte froh sein, keine Zeitstrafe zu erhalten. Zwei, drei kurze Unkonzentriertheiten auf Seiten der ESG II liesen die Gäste zur Halbzeit wieder rankommen (10:11).
Mit dem positiven Gefühl der ersten Halbzeit ging es in den zweiten Spielabschnitt. Hier waren es wiederum die Gäste, die den ersten Treffer landen konnten. Bis zum 15:14 war die Partie offen, dann riss, wie leider so oft, der Faden. Konditionelle Schwächen führten zu Konzentrationsproblemen, technischen Fehler und leichte Beute für die SG Arheilgen. Es wollte einfach kein Ball mehr ins Tor. So gelang es den Gastgeberinnen, Tor um Tor davon zu ziehen und am Ende stand es, wieder mal viel zu hoch 23:14 für Arheilgen.
Als Fazit bleibt zu sagen, wenigstens eine Halbzeit konnte der Gegner geärgert werden und schöne Spielansätze waren erkennbar. Diese gilt es nun, auch noch über die vierzigste Minute hinaus umzusetzen.
Aufstellung:
Melina Blum (Tor), Mara Domanowsky (3), Francesca Gonzales, Linda Günl (1), Tina Höhenberger, Hannah König, Annika Lehmann (1), Viktoria Liebald (2), Janina Opitz (6) und Barbara Wollmann (1)

 

1.Damen – TGB in die Knie gezwungen

Am vergangenen Sonntag wurde die erste Partie der Rückrunde ausgespielt. Erneut vor heimischem Publikum, empfing die Damenmannschaft die Gäste aus Bessungen. Die Darmstädterinnen konnten sich in der oberen Hälfte der Tabelle festsetzen und sind bekanntlich ein unangenehmer Gegner.
Die untere Hälfte der Tabelle ist sehr eng besiedelt und die ESG eigentlich noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Es musste also zwingend ein Sieg her.
Die Partie begann verhalten, ein bisschen Nervosität war auf beiden Seiten zu spüren. Die Abwehr der ESG konnte sich viel besser in Szene setzen, als in der vergangenen Woche. Deutlich organisierter und enorm konsequent wurde der Rückraum der TGB ausgeschalten. Oft war die Devise den Außenspieler werfen zu lassen, die bei der TGB einen rabenschwarzen Tag hatten. Im Angriff agierte die ESG über weite Strecken auf Augenhöhe mit der TGB, scheiterte aber ein ums andere Mal an der gut aufgelegten Torfrau. Zur Halbzeit zeigte das Tableau 11:11, ein ausgeglichenes Spiel.
Die zweite Halbzeit dominierte lang keine der Mannschaften. Die ESG kam konzentriert aus der Kabine und knüpfte nahtlos an die ersten 30 Minuten an. Das gut laufende Abwehrkonzept wurde beibehalten und ebenso erfolgreich umgesetzt. Kleinere Schnitzer konnten durch Torfrau Nadine Otto geklärt werden. Der Angriff der ESG wurde deutlich robuster, als im ersten Durchgang, gestoppt. Ein ums andere Mal war das Ergebnis daher ein Strafwurf. Die Quote vom Punkt lag bei 100%, dank der sicheren Schützin Marlen Bolbach. Zum Ende der Partie konnte sich die ESG endlich auf zwei Tore absetzen. Diesen Vorsprung ließ sich die Gastgeberinnen auch nicht mehr aus der Hand nehmen und konnten einen 22:20 Erfolg verbuchen.

Es spielten für die ESG:
Demet Özyurt, Melina Blum und Nadine Otto im Tor,
Vanessa Avemarie, Janine Stein, Sarah Henn, Sabrina Bergsträßer, Sina Bender, Nina Strauch (4), Romina Best (2), Marlen Bolbach (9/6), Susi Jung (5) und Tanja Litzinger (2)

 

Keine Überraschung beim Tabellendritten – ESG verliert in den letzten Minuten den Anschluss

HSG Langen II — ESG Crumstadt-Goddelau II 33:23 (14:10)
Am letzten Sonntag spielte das Team von Coach Marco Voll bei der zweiten Mannschaft der HSG Langen. Vertreten wurde er an diesem Tage von Volker Seybel, welcher das Team gut auf die Partie einstellen konnte.
In einem bis zur 45. Minute relativ offenen Spiel lag die ESG, der eindeutig die Wechselalternativen im Rückraum fehlten, stets mit nur 4-5 Toren im Rückstand. Gegen Ende machte sich dann die fehlende Kraft bemerkbar und Langen zog verdient, aber letztlich mit einigen Toren zu viel, davon. Unterstützt wurde das Team von Pascal Kraft, welcher aufgrund seines Studiums seit geraumer Zeit wieder ein Spiel für die ESG bestreiten konnte. Bis auf eine zu hohe Anzahl an technischen Fehlern war es eine dem Tabellenstand angemessene Leistung.
Auch am nächsten Sonntag um 16:00 Uhr spielt man wieder gegen ein Top-Team der Liga. In Goddelau empfängt die Mannschaft von Kapitän Volker Dahm den Tabellenführer aus Dornheim und Groß-Gerau.
Statistik:
Spielfilm: 1:0, 6:4, 11:7, (14:10), 17:12, 22:18, 25:20, 33:23
Tore für Crumstadt/Goddelau: Christian Sturm (5/1), Moritz Seybel und Dominik Roth (je 4), Nico Gade (3), Volker Dahm, Pascal Kraft und Marcel Kraft (je 2), Jonas Pommeranz (1)